Rinderzuchttechnologie und Fütterungsmethoden

China hat eine lange Geschichte der Rinderzucht. Rassen wie das Qinchuan-Rind und das Nanyang-Rind sind hervorragende einheimische Sorten. Um die wirtschaftliche Effizienz der Rinderhaltung zu verbessern, müssen Züchter ihre Techniken und Methoden kontinuierlich verfeinern. Im Folgenden werden die Rinderzuchttechnologie und die Fütterungsmethoden näher erläutert.

  1. Zuchtumgebung: Für die Rinderhaltung wählt man am besten einen flachen, sonnigen und natürlich belüfteten Ort mit reichlich Grünfutter. Es sollten Tiere gewählt werden, die gesund wachsen, klare Augen und ein kräftiges Brüllen haben. Da Rinder während des Wachstums viel Wasser benötigen, sollte der Standort in der Nähe einer Wasserquelle liegen, um Krankheiten durch Wassermangel zu vermeiden.
  2. Auswahl von Mastvieh: Am besten eignen sich Rassen mit ausgeprägten Fleischmerkmalen wie Piemonteser, Limousin, Charolais, Simmental oder Kreuzungskälber für die phasenweise Mast: Kälber (unter 6 Monaten), Jungrinder (6–12 Monate) und Einstallrinder (12–22 Monate).
  3. Verarbeitung und Aufbereitung des Futters: Heu wird hauptsächlich durch Ammonisierung aufbereitet, Maisstroh wird siliert, und grünes Heu wird nach dem Trocknen sofort in Strohhütten gelagert, um Regen und pralle Sonne zu vermeiden. Kraftfutter muss vor der Fütterung von Staub, Eisendraht, Glas und Steinen befreit werden.
  4. Bevorratung von ausreichend Futter: Pro Kopf und Tag sollten 3–10 kg Heu (ammonisiertes Heu, Maissilage, Luzerneheu usw.) und 1,5–4 kg Kraftfutter eingelagert werden.
  5. Fütterung und Tränken: Zweimal täglich füttern, morgens und abends im Abstand von 12 Stunden, damit die Rinder genügend Zeit zum Wiederkäuen und Rasten haben. Die Reihenfolge der Fütterung ist erst Raufutter, dann Kraftfutter, erst trocken, dann nass; in kleinen Portionen füttern und häufig nachlegen. Bei der Futtermischung im Winter trocken und im Sommer nass mischen. Verschimmeltes Futter darf nicht verfüttert werden. 2–3 Mal täglich tränken (im Sommer 3–4 Mal). Die Wassertemperatur im Winter sollte bei etwa 0 °C liegen.
  6. Der Stall muss sonnig, trocken und belüftet sein: Jedes ausgewachsene Rind benötigt eine Fläche von 3 m². Der Stall sollte mit Futter- und Wassertrögen ausgestattet sein. Im Außenbereich sollte es schattige, sonnige Plätze zum Anbinden sowie Tränken geben.
  7. Sauberkeit von Stall und Geräten: Kot täglich innerhalb und außerhalb des Stalls entfernen. Das Rinderbett mit 5–10 cm langem Stroh auslegen, um Hufrehe zu vermeiden. Geräte alle zwei Wochen mit 0,3%iger Lysollösung desinfizieren. Futtertröge vor der Fütterung gründlich reinigen und wöchentlich mit einer 2–3%igen Natronlaugelösung desinfizieren. Wassertröge regelmäßig reinigen und das Wasser wechseln. Den Rinderkörper 1–2 Mal täglich bürsten, um ihn sauber zu halten.
  8. Angemessene Bewegung: In der Mastphase sollten die Tiere ruhig gehalten werden, um das Wiederkäuen und Rasten zu fördern. Kälber zur Mast sollten kastriert werden. Der Auslauf muss ruhig, trocken und geräumig sein, damit genügend Platz zum Stehen und Bewegen vorhanden ist.
  9. Krankheitsprävention: Um die Immunität der Rinder zu stärken, können dem Futter Vitamintabletten oder Antibiotika beigemischt werden, um das Krankheitsrisiko zu senken. Die Tiere regelmäßig reinigen, um Mückenstiche zu minimieren. Bei gutem Wetter sollten die Rinder ins Freie gebracht werden, um das Sonnenlicht zur Keimtötung zu nutzen.
  10. Regelmäßige Reinigung: Rinder sind von Natur aus widerstandsfähig, können aber in einer schmutzigen Umgebung leicht krank werden. Der Stall sollte täglich gereinigt, Kot und Futterreste entfernt sowie Futter- und Tränkeeinrichtungen gesäubert werden, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Rinder wertvolle Nutztiere sind. Eine wissenschaftliche und rationelle Zucht ist entscheidend, um das Wachstum, die Gesundheit und den Ertrag zu steigern und somit den wirtschaftlichen Nutzen zu maximieren.
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